Fenstergriffe

Fenstergriffe: Empfehlungen & Ratgeber

Fenstergriffe gibt es in vier Bauarten - Standardgriff, Griff mit Sperrmechanik, selbstsperrender Griff und abschließbarer Griff. Hier stehen sie nebeneinander, mit Herstellerangabe statt Werbesprüchen.

Vier Bauarten - und wofür sie gedacht sind

Fenstergriffe unterscheiden sich weniger im Aussehen als in der Frage, was passiert, wenn jemand von außen am Beschlag ansetzt oder ein Kind am Griff dreht:

  • Standardgriff - dreht und rastet, sonst nichts. Der richtige 1:1-Ersatz, etwa der HOPPE Atlanta.
  • Griff mit Sperrmechanik (Secustik) - der Mechanismus „erschwert“ laut HOPPE das Verschieben des Beschlags von außen. Basis-Sicherheit ohne Schlüssel, keine Kindersicherung.
  • Selbstsperrender Griff (SecuForte) - in Geschlossen- und Kippstellung automatisch gesperrt, geöffnet nach dem Prinzip „erst drücken, dann drehen“. Kindersicherung ohne Schlüssel.
  • Abschließbarer Griff (ABUS FG300, FG200, Sets) - abgeschlossen lässt er sich ohne Schlüssel nicht drehen.

Was alle vier gemeinsam haben: dieselben Anschlussmaße. Die Maße von Fenstergriffen sind in DIN 18267 festgelegt; HOPPE nennt daraus die Beispielwerte „Vierkantstift □ 7 mm, Stichmaß der Verschraubung 43 mm". Unterschiedlich ist die Stiftlänge - im HOPPE-Katalog stehen Werte wie 32, 35, 37, 38 und 43 mm. Bevor du dich für eine Bauart entscheidest, klärt deshalb die Kaufberatung zum Ausmessen die drei Maße.

Und die Grenze aller Griffe: Gegen das Aufhebeln des Flügels wirkt keiner von ihnen. K-EINBRUCH: „Abschließbare Fenstergriffe allein reichen nicht aus, weil sie keinen Aufhebeschutz bieten.“ Dafür gibt es aufschraubbare Zusatzsicherungen.

Quellen: HOPPE zu DIN EN 13126-3 und DIN 18267, HOPPE zu Secu100 + Secustik, HOPPE zu SecuForte und K-EINBRUCH.

Nicht sicher, welcher passt? Der Fenstergriff-Finder führt dich in wenigen Fragen zur passenden Empfehlung.
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