Einbruchschutz
Einbruchschutz: Fenster sichern & nachrüsten
Ehrlicher Einbruchschutz für Fenster: aufschraubbare Zusatzsicherungen nach DIN 18104, Griff- und Bandseite - was wirklich vor Aufhebeln schützt.
ABUS FTS96 Fenster-Zusatzsicherung
Zusatzsicherung · DIN 18104-1
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Einbruchschutz am Fenster hat eine feste Rangfolge, und sie beginnt nicht beim Griff. K-EINBRUCH beschreibt das Problem so: „Übliche Fensterkonstruktionen bieten in der Regel keinen Schutz - meist werden sie vom Einbrecher mit einfachem Werkzeug aufgehebelt.“ Gegen das Aufhebeln hilft nur eine Verbindung, die Flügel und Rahmen zusammenhält.
- Aufschraubbare Zusatzsicherungen an Griff- und Bandseite. K-EINBRUCH: Die Sicherung „sollte mindestens an der Griff- und Bandseite erfolgen. Griffseitige Zusatzsicherungen müssen abschließbar sein.“ Die Polizei empfiehlt Nachrüstsysteme nach DIN 18104 Teil 1 und 2. Beispiele: ABUS FTS96 für die Griffseite, eine Bandseitensicherung gegenüber.
- Genug davon. ABUS zitiert die Empfehlung aus DIN 18104-1: pro 1 Meter Fensterhöhe rechts und links jeweils eine Zusatzsicherung, pro Fenster.
- Der Griff kommt zuletzt. „Abschließbare Fenstergriffe allein reichen nicht aus, weil sie keinen Aufhebeschutz bieten“, schreibt K-EINBRUCH - sinnvoll seien sie „nur in Verbindung mit einem einbruchhemmenden Fensterbeschlag“. Als Kindersicherung und gegen das Durchgreifen sind sie trotzdem richtig.
Zwei Punkte, die keine Kaufentscheidung sind, aber jede Planung betreffen: „Vorsicht! Gekippte Fenster sind offene Fenster und von Einbrechern leicht zu öffnen“, und „Übliche Isolierverglasungen haben keine einbruchhemmende Wirkung“. Bei Neubau oder Fenstertausch führt der Weg über geprüfte Elemente nach DIN EN 1627 ab Widerstandsklasse RC 2 - dort ist laut K-EINBRUCH sichergestellt, „dass es in der Gesamtkonstruktion (Rahmen, Beschlag, Verglasung) keinen Schwachpunkt gibt“.
Quellen: K-EINBRUCH, Sicherheitstipps Fenster, Polizeiliche Kriminalprävention, Technische Sicherheit und ABUS, Montageanleitung FTS 96 (PDF).